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Unser Malz, Gott erhalt’s

//Unser Malz, Gott erhalt’s

Unser Malz, Gott erhalt’s

Mittlerweile haben wir es Euch schon oft erzählt. Wir mälzen! Im Moment können wir aber gar nicht anders, als darüber zu reden. Für uns ist das neu, spannend, herausfordernd und wir lernen täglich dazu. Man kann sagen, uns hat die Leidenschaft dafür voll erfasst. Heute stellen wir Euch zwei unserer Bio-Malze vor. Eines, ein Dunkles, vom Schlägler Roggen und die blonde Monroe. Eine Winterbraugerste.

Fangen wir mit dem Roggen an. Die Sorte ist ein echter Methusalem. Eigentlich sogar DER Methusalem. Laut Bio-Kompetenzzentrum Schlägl ist der Schlägler Roggen die älteste eingetragende Getreidesorte, die im österreichischen Zuchtbuch zu finden ist. Die Hüter des Roggengrals sitzen im Stift Schlägl, wo man auch das Saatgut beziehen kann. Unser Malz vom Schlägler Roggen wächst auf den Kickinger Feldern. Wir darren das Korn sehr stark. Dadurch kommt es zu einem intensiven, frischen und brotigen Aroma mit deutlichen Anklängen von rustikalem Waldhonig. Und dann die Schokolade. Hält man die Nase in das Sackerl mit dem Roggenmalz, hat man das Gefühl, man versinkt in einer herrlichen Crème aus dunkler Schokolade. Später im Whisky werden diese Noten für den typischen Nougat-Touch verantwortlich sein. Der erste Single Grain Whisky vom Schlägler Roggen (von der Ernte 2014) ist bereits verfügbar.

Malz: Monroe, blond

Die zweite im Bunde ist deutlich heller. Wir sind aber ziemlich sicher, dass die Winterbraugerstensorte nicht aus diesem Grund Monroe heisst. Braumeister und Bierfreaks müssen übrigens aufpassen. Es gibt auch eine (amerikanische) Hopfensorte, die Monroe heisst. Nicht verwechseln! Die Sorte ist eine zweizeilige heimische Züchtung und hat hervorragende Malz-Qualität. Im Aroma macht sich das durch ein Potpourri aus hellen, würzigen Aromen. Überhaupt wirkt alles ein wenig heller. Die Schokolade wird zur Milchschokolade, das Stout zum Weissbier.

Wer übrigens nicht warten will, bis der Whisky gereift und abgefüllt wird, kann die Malze auch in der Küche probieren. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Entweder einfach das tägliche Müsli verfeinern, Borodinsky (ein russisches Roggenbrot mit Honig, Koriander und Roggenmalz) backen. Man kann natürlich auch nach ein paar Ideen googeln. Dabei nur aufpassen, dass man nicht bei Rezepten von Tim Mälzer landet 😉

 

 

 

 

2018-12-15T08:54:44+00:00